1975-1961


Der Morgen, 1975
"Frappierend die Wandlungsfähigkeit der Hohmann: mal gedenkt sie schniefend ihres Theo, mal ist sie jodelnde Marionette mal aufgemutzte Opernwalküre, dann wieder nachdenklich-besinnliche Chansonette und nicht zuletzt Jazzsängerin mit ganz eigener Note."Ruth Hohmann sorgt für die notwendigen Glanzlichter mit ihrer bei uns noch immer fast einmaligen Stimme."
 
Unsere Schlagersterne, Lied der Zeit, 1963
Sie ist eine Sängerin, die sich dem Jazz verschrieben hat und sehr gekonnt zu improvisieren weiß. Vokales Improvisieren ist eine spezielle Art der musikalischen Interpretation, die man in unseren Breitengraden überaus selten antrifft. Ruth Hohmann versucht, mit ihrer Stimme das nachzugestalten, was emotional aus den Gesängen unserer unterdrückten schwarzen Brüder spricht: Freude, Trauer, Sehnsucht. Erfreulich dabei ist, daß sie nicht kopiert, sondern sich bemüht, den Stimmungen und Gefühlen nachzuspüren und durch ihre Art der Interpretation Ausdruck zu verleihen.
 
Union, Dresden, 13.7.1963
"…es ist ein so tiefes Einfühlungsvermögen in die Atmosphäre des Jazz vorhanden: stilistisch in der Modulationsfähigfkeit des Tones in der rhythmischen Sicherheit und Selbstverständlichkeit. Eine echte Jazzsängerin vorzustellen war dringend geboten.
 
Sächsisches Tageblatt, 29.5.1962
"Und wie die Ruth Hohmann improvisiert, das ist eine feine Sache! Packend ihre menschliche Ausstrahlung: Ein Mensch steht da und bekennt in Tönen, was er empfindet. Da gibt es nicht Künstliches. Alles ist Leben und Bewegung."
 
Berliner Zeitung am Abend, 30.11.1961
"…Höhepunkt war zweifellos die Mitwirkung der Jazz-Sänger Ruth Hohmann und Manfred Krug. Beide, besonders aber Ruth Hohmann, die in Ella Fitzgerald ihr Vorbild zu sehen scheint, boten in rech ansprechender Weise das, was den Vokalisten im Jazz charakterisiert: harte, ungetrübte Laute, eine klagende und anklagende, jauchzende und weinende menschliche Stimme."
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